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Minus-Archiv-Visionen 2007

März 2007

Ingo Niermann, Dienstag, 27 March 2007, 10:54 Uhr

Metanisierter Stoffwechsel

Folgendes Gespraech zum Buch "Metan" wurde in Nuernberg mit dem Sender Radio Z, passenderweise in der Sendung "Stoffwechsel" gefuehrt. Ausfuehrlich behandeln Christian Kracht und Ingo Niermann hier auch die Rolle von Rolf Ronck.

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Link | 23 Kommentare

Team N. am Mittwoch, 28 March 2007, 18:37 Uhr:
Mein Name ist Team N. Ich habe mir dieses Gespräch angehört und muss dazu folgendes richtig stellen.
Es wird am Anfang des Interviews ein Rentner aus dem Saarland erwähnt, der das Buch hart kritisiert, sich aber später als Metan-Avatar outete, weil er seine wahre Identität entdeckt sieht. Dabei behauptet einer der beiden Autoren sinngemäß, dass fast alle alten Leute von Natur aus methanisiert seien.
Das ist falsch: Der Avatar "Ronck" ist KEIN Rentner. Er zählt nach Erdenjahren etwa zwischen 54 und 58.
Er ging vor seinem Outing täglich einer zwar sinnlosen, aber regelmäßigen Arbeit nach.
Es ist als großer Erfolg zu bewerten, dass man diese Ratte nach so kurzer Zeit aus ihrem Versteck vertreiben konnte.
Ein weiterer Punkt, der korrigiert werden muss: Es ist nicht richtig, dass ältere Leute leicht zu methanisieren wären, oder gar auf "natürliche" Weise mit zunehmendem Alter immer stärker mit dem Getüm eins werden.
Gerade ein adynamisches, phlegmatisches Hirn ist nur mit hohem materiellen Aufwand einer Wandlung zu Unterziehen.
Während gewisse Drogen und Halluzinogene gerade in jüngerem Alter der Mathanisierung zuträglich sind, so braucht man bei älteren Menschen davon zum Teil lebensgefährlich hohe Dosen. Es hat sich aber gezeigt, dass bei dieser Generation die Beschallung mit einer gewisse Art von Musik in Verbindung mit dem Einflößen von nicht unerheblichen Mengen Alkohols, zu 99,8% von Erfolg gekrönt ist.
Sie können davon ausgehen, dass die hier gemachten Angaben korrekt sind.
Meine Mitarbeiter und ich arbeiten seit Jahren im Untergrund gegen die völlige Methanisierung der Erde und sind froh, dass das Thema "Metan" endlich der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.
Gruß von Team N.
Keine Macht dem Gas

Stefanie Roenneke am Dienstag, 03 April 2007, 11:37 Uhr:
Drastisch. Deutlich. Sympathisch. Köln.

http://www.lebensrausch.com/content/thm_ksp_buecher/detail.php?nr=16572&kategorie=thm_ksp_buecher

Christian Kracht am Dienstag, 03 April 2007, 17:13 Uhr:
In Friedrichshafen am Bodensee sind Ingo Niermann & Christian Kracht eher missverstanden worden
http://www.suedkurier.de/region/friedrichshafen/kultur/art2957,2527346.html?fCMS=b79e76710947f5462facc3f1979f87e8

R. Rüdiger Ringelroth am Dienstag, 03 April 2007, 19:14 Uhr:
Das liegt an der geografischen Nähe zur Schweiz.
Übrigens: Hier in München gehen Gerüchte, dass Kracht und Niemann für den diesjährigen Karl-Valentin-Orden nominiert seien.
Schau'n mer mal!

antek am Dienstag, 03 April 2007, 20:10 Uhr:
Welcome back Rolf Ronck. Warum heuer erneut als R. Rüdiger Ringelroth ? Hast Du DIr die 50 Euro und den Wishkey eigentlich einverleiben können?
a.
Ansonsten alles Gute nach Berlin. Heute Heimspiel für Ingo. Und dann folgt HH. Da wirds nochmal spannend.
Firty Genossen.

Stefanie Roenneke am Freitag, 06 April 2007, 11:52 Uhr:
Katholisch. Berlin.

http://www.berlin-ist.de/index.php5?node_id=271?_id=1&scope=front&element_id=34517&cmd=application&subcmd=show__0

na! das ist ja mal was. am Freitag, 06 April 2007, 12:47 Uhr:
Johannes B. Kerner bekannte sich gestern abend live im zweiten Deutschen Fernsehen zum Metan-(getüm) Beinahe unbeachtet von der Weltpresse erkannte er die Herrschaft des Metans bei mittlerweile jedem dritten Bundesbürger an.
Flankiert wurde er dabei von einem der es eigentlich wissen müsste: D2-Astronaut und Diplom-Physiker Prof. Dr. Ulrich Walter
O-Ton ungefähr: "Jeder dritte Mensch sei ja mittlerweile bereits vom Metan durchdrungen...

na, da darf man gespannt sein, was noch kommt!(NAchzuschauen übrigens unter zdf.de oder dort eine KAsette bestellen!

na! das ist ja mal was. am Freitag, 06 April 2007, 12:49 Uhr:
Ganz vergessen in der Aufregung: Titel der Sendung bezeichnenderweise: "So schlau ist Deutschland"

Christian Kracht am Montag, 09 April 2007, 12:13 Uhr:
Nachdem J. B. Kerner sich in seiner neuen Sendung am Donnerstag - die Einschaltquotenerwartung des ZDF wurden indes weit übertroffen - als ein weiterer Avatar des Metans zu erkennen gegeben hat, spricht das Jugendportal jetzt.de von einem schlechten Scherz: http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/374772

Beckmann am Montag, 09 April 2007, 16:16 Uhr:
Der in Berlin ausgebildete Kerner lebt zur Zeit mit Frau und Kind in Hamburg. Naheliegend, dass etwas dran ist an dem Gerücht, das er sich morgen am 10.04, 19:30 Uhr im Deutschen Schauspielhaus in einem finalen Schlagabtausch am vorerst letzten Abend der Lesetour mit Kracht und Niermann begeben wird.
(Das Kerner 1990 in Absprache mit einer hochgestelltzen Persönlichkeit aus dem internationalen Fifaverband den Endspielball der Fussballweltmeisterschaft heimlich mit einem Metan-Gemisch hat füllen lassen, ist eh ein offenes Geheimnis. Den Sinn des Ganzen wird er morgen aufklären.

Christian Kracht am Montag, 09 April 2007, 20:07 Uhr:
Nein, nein - so sehr wir uns auf J.B. Kerners (als Avatar) Präsenz in Hamburg freuen, so gibt es doch noch zwei weitere Termine, einmal in Berlin, innerhalb der Wissenschaftsakademie, unter der sachkundigen Aegide von Dekan Rafael Horzon:

http://www.modocom.de/akademie/Methanwissenschaften/Methanwissenschaften.htm

und darauf im schoenen München, in den dortigen Kammerspielen:

http://www.muenchner-kammerspiele.de/index2.php?&URL=stueck.php?ID=736%A7menu1=4%A7menu2=2%A7zurueck=ZUR%C3?CK%20ZU%20NACHTLINIE%A7

Stefanie Roenneke am Dienstag, 10 April 2007, 20:33 Uhr:
Zu schluss. Zukunft - in frohst erwartung.
Vor viel jahrs Christian Kracht und Ingo Niermann haben sein auf lesereise, mit erst teil von trilogie "Metan". Buch und vortragsweise haben ausloesen publikumsreaktions. Sie haben provozieren phaenomenologie von zuschauerverhalten. Heute sein standard und seminardauerbrenner in Torstrasse 94, Berlin. Zu zeit R haben verlassen hochschule. Sie haben antreten promotionsstelle, kurz zeit später sie haben verlieren geld und prestige; aus unfaehigkeit. Wohlhabend Z haben leben und arbeiten hier und dort. Z und R haben kehren an hochschule zurück. Hochschule haben sein kurz vor abriss. Nur noch einmal sie haben sein offen für groß veranstaltung. Bei ankunft Z und R haben trennen sich. Z sich haben bewegen in richtung groß hoersaal, ganz haben sein ausschlachten von innen. Nur noch orgel haben sein vollstaendig erhalten, an abend haben sein klingen letzte mal. Im groß hoersaal haben versammeln sich kuenstler, welche für abend haben sein engagiert, darunter auch "Kracht" und "Niermann". Sie haben lesen alle drei teils trilogie und zu gleich zeit haben ziehen alle register. Es haben sein marathon von enorm intensität. Derweil R haben spurten sich in andere gebaeude. Sie haben gehen treppen hinauf, denn fahrstuehls haben nein sein in betrieb. Auf etage acht haben befinden sich institut mit lehrstuhls, bibliothek und kahl raums von privatdozents, für 21,50 euro pro stunde haben aufbessern arbeitenlosgeld. Im sommer 2008 (alt zeitrechnung) haben sein ausbrennen bibliothek vollständig. Seit 2009 (alt zeitrechnung) haben sein lehrstuhls ohne funktion. Sie haben wollen kleben, zur erinnerung, ein plakat von veranstaltung an stelle, vor viel jahrs haben aufhängen plakat für "Metan". Danach sie gleiten treppes hinab, bekommen schlag auf ruecken und stuerzen. Sie liegen mit aufschlagen kopf hier.

Als ich haben sein acht jahrs alt, ich haben kommen auf idee, haengen an treppegelaender, kopfueber.

Wer haben stoßen "sie" hier herunter? Wer haben geistern noch durch ruine?

Veranstaltung haben sein voll erfolg und haben füllen "feuilletons" mehr woches lang, haben bescheren "Kracht" und "Niermann" viel preis in gold, und haben retten von J, Z und R ende 2007 (alt zeitrechnung) haben konzipieren Magazin
THREE W [we wear wigs].

Bei verlassen von groß hoersaal gasts haben aufsetzen atmenschutzmaskes.

"Kracht", "Niermann" und "sie" haben nein tragen,
niemals.

Wir haben gewöhnen uns an methanatmosphaere.

(regels zu rededeutsch - hier in falsch anwendung - aus : Niermann, Ingo: umbauland. zehn deutsch visions, Suhrkamp 2006 - alt zeitrechnung)

R. Rüdiger Ringelroth am Mittwoch, 11 April 2007, 13:01 Uhr:
Und als der Herr sah, was die Menschen angerichtet hatten, überkam ihn der Zorn. Und er verwirrte ihre Sprache, sodass sie mit ihrem Tun enden mussten und in alle Windrichtungen davonliefen.
Ich glaube, er hat's wieder getan.

Stefanie Roenneke am Mittwoch, 11 April 2007, 20:16 Uhr:
nein, nein. es ist das metan.
alles andere nur
a. ein medium
b. eine allegorie oder
c. eine präfiguration.

wir kamen wieder zusammen, dicht, nebeneinander, in der großen pyramide.

Stefanie Roennele am Donnerstag, 12 April 2007, 11:05 Uhr:
Meine "Herren",

ich verehre "sie" doch alle sehr und finde "mich" insbesondere sehr sympathisch, aber bitte hören "Sie" auf.
Ich bedanke mich für die Argumentationskette von Jens Thiel, da mir die Intention jenes Beitrags doch sehr undurchsichtig war und ist.

Es ist natürlich alles "wahr".
Natürlich konnte "ich" keine, der mir gestellten Fragen, beantworten.
Eigentlich gab es nur eine Frage.
Weinend, wie immer, habe ich den betongrauen Raum verlassen.

Zurück zum Wesentlichen:
Könnte endlich jemand dieses Radiointerview transkribieren (einschließlich non- und paraverbalen Kommunikationsmerkmalen). Ich finde, dass sich eine gut leserliche Spaltentranskription hervorragend eignen würde und nicht das schwierige HIAT.
Der Zweitaufwand beträgt ca. eine Stunde pro Minute. Die Transkriptionskonventionen könnte ich natürlich zur Verfügung stellen.

Mit sonnigen Grüßen nach Erfurt und bis hoffentlich bald.
Stefanie Roenneke.

Till Huber am Donnerstag, 12 April 2007, 11:49 Uhr:
Kurt Vonnegut ist tot. Methan?

Stefanie Roenneke am Donnerstag, 12 April 2007, 12:18 Uhr:
Ich vergaß zu erwähnen, dass ich zur weiterführenden Lektüre folgendes und ausgezeichnetes Buch empfehlen kann: Bleicher/Pörksen (Hg.): Grenzgänger. Formen des New Jounralism, 2004.
Obwohl diese Kategorisierungen bald bedeutungslos sein werden.

Till Huber am Donnerstag, 12 April 2007, 13:20 Uhr:
An einer Kopie der Transkription wäre ich auch interessiert. Mir hat es gut gefallen, dass der Interviewer an einer Stelle 'Nierman' (also englisch ausgesprochen) sagt. Vielleicht kann die Transkription der Schwager des Interviewers übernehmen? Der, der auch den Afrikaans-Text übersetzt hat.

Christian Kracht am Freitag, 13 April 2007, 20:15 Uhr:
Liebe Frau Roenneke,
haben Sie vielen Dank fuer Ihre mehr als eloquenten Zeilen. Im Hamburger Schauspielhaus ausgebuht http://www.abendblatt.de/daten/2007/04/12/722582.html arbeiten wir unbeirrt an der Trilogie weiter, andere an der Pyramide; dort haben sich nun schon 37 Menschen http://www.thegreatpyramid.org/wp/?page_id=21 ein Grab reserviert. Gruesse vom Bodensee, auch an Jens Thiel und an Rolf Ronck.

Karl Wetlitzke am Samstag, 14 April 2007, 02:52 Uhr:
Wie schön zu hören dass ihr auch nach München kommt! Hab mich schon gewundert wie ihr das auslassen könnt, weil es ja bei den ersten Terminen nicht dabei war...
Eine Frage hätte ich noch: Erfolgt nach der Lesung den noch eine Befragung durch das Publikum? Es liegen mir, vorallem nach diesem Interview so viele Fragen auf der Zunge! Schade dass der Moderator so schlecht vorbereiet war!

Ingo Niermann am Samstag, 14 April 2007, 08:33 Uhr:
Für Alex, den Prankster, singe ich: Alles hat ein Ende, nur ...

Ja, in München werden wir uns ein letztes Mal allen Fragen stellen und dann schweigen.

Christian Kracht am Dienstag, 17 April 2007, 15:15 Uhr:
Das Schweizer Fernsehen "SF" hat einen kleinen, recht vorteilhaft geschnittenen Film ueber "Metan" zusammengestellt; dort erfaehrt man einiges: http://www.art-tv.ch/kracht.html

Stefanie Roenneke am Sonntag, 22 April 2007, 17:21 Uhr:
Wenn der letzte Roman von Christian Kracht "1979" in der Bochumer Stadtbibliothek schon das Prädikat "Zeitgeschichte" bekommen hat, in Form eines kleinen rechteckigen Aufklebers über der Signatur (Orange), dann stellt sich die Frage, was passiert erst mit "Metan" von Christian Kracht und Ingo Niermann, der Autoren, die ein neues Genre konstituiert haben, das zwischen engagiertem Öko-Roman und Schocker oszilliert?
David Lynch in der gestrigen Ausgabe der FAZ: "Das nennt sich atma [...]". Besteht ein Zusammenhang zwischen atma und Atman?
Wann erschöpft sich eigentlich ein Thema?


Ingo Niermann, Sonntag, 18 March 2007, 17:06 Uhr

Breites Wissen Presse

"Das ungewöhnlich gut informierte Kompendium ... kann schon jetzt als Standardwerk gelten." Spiegel Online

"Standardwerk" Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

"ein kurzweiliges, informatives wie oft auch lustiges Buch" Berliner Zeitung

"Ein Buch, das in keinem Raver-Regal fehlen sollte." Groove

"ein spannendes, ein lustiges und ein erschreckendes Buch" TIP Berlin

"wunderbar krude Anekdoten aus der Welt der Drogen" Vanity Fair

"ein hoch spannendes Riesensammelsurium" Deutschlandradio Kultur

"ein liebvoll zusammengestelltes Häppchen-Patchwork" Intro

"die ideale Reiselektüre für jede Art von Trip" Junge Welt

"Dieses Buch ist verpackt in ein cooles Booklet; unter LSD könnte man wahrscheinlich ohne Anstrengung lesen, was darauf steht; wir 'normalen' Leser müssen schon genau hinschauen, um zu erkennen, was die Buchstaben verlauten lassen." Heavy Metal

"Wer sich durch alle Listen, Geschichten, Statistiken und Zitate gelesen hat, für den ergibt sich so etwas wie eine kleine Kulturgeschichte des Drogenkonsums - so fragmentiert, als hätte man selbst nicht mehr alle Sinne beieinander." Süddeutsche Zeitung

"Das Werk fixt das Publikum mit viel Gespür für Dramaturgie und Effekte an. Und macht es mit unverschnittenen Zusatzgaben … dauerhaft abhängig." Die Welt

"Spießerhandbuch" Rainald Goetz

"Das Layout aber ist nur bekifft zu ertragen." Facts

Breites Wissen. Die seltsame Welt der Drogen und ihrer Nutzer
Eichborn Berlin, 192 Seiten, 14,90 Euro

Hier bestellen.

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Ingo Niermann, Montag, 12 March 2007, 16:57 Uhr

Metan Buch & Lesereise

Metan ist erschienen.
Von Christian Kracht & Ingo Niermann

Die investigative Science-Fiction-Reportage über die Metan-Verschwörung. Unser Planet wird von einer unsichtbaren Zivilisationsform bewohnt und beherrscht; wir, die Menschheit, stehen unter der Kontrolle eines Machtsystems von einzigartiger Ausdehnung. Die meisten Menschen ahnen nicht einmal die Existenz dieser fremden Macht. Die Autoren Christian Kracht und Ingo Niermann, beide seit längerem schon auf der Fährte der unsichtbaren Zivilisationsform, konnten während einer Kilimandscharo-Besteigung erstmals Kontakt aufnehmen: Sie wurden Zeugen bis dahin nicht für denkbar gehaltener, ja nicht einmal gedachter Phänomene. "Metan" ist knallhart recherchierte Science-Fiction. Fakten und Fotos belegen eine Verstrickung kosmischen Ausmaßes, in die unzählige Politiker, Staatschefs und Prominente involviert waren und sind: Mohammed Atta, George W. Bush, Willy Brandt, Jimmy Carter, Walt Disney, Larry Flynt, Muammar Gaddafi, Saddam Hussein, Mao Tse Tung, Robert Mugabe, Donald Rumsfeld, Franz Josef Strauß, Margaret Thatcher. 60 Fotos. 144 Seiten. Fadenheftung. Rogner & Bernhard. 14,90.

Nur erhältlich in den Zweitausendeins-Läden oder online.

Lesereise:
19.3., 20.00 Zürich, Schauspielhaus Pfauen
20.3., 20.30 Köln, Wohnzimmertheater
21.3., 20.00 Soest, Buchhandlung Dust
23.3., 23.00 Leipzig, Filmgarten
26.3., 20.00 Nürnberg, Zweitausendeins
27.3., 20.00 Freiburg, Zweitausendeins
28.3., 20.00 Friedrichshafen, Zeppelin-Universität
01.4., 18.00 Frankfurt, Frankfurter Kunstverein
02.4., 20.00 Hannover, Literarischer Salon der Universität
03.4., 20.00 Berlin, Festsaal Kreuzberg
10.4., 20.00 Hamburg, Deutsches Schauspielhaus

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46 Kommentare

Rolf Ronck am Montag, 12 March 2007, 20:10 Uhr:
Sehr geehrter Herr Niermann,

vor einigen Tagen habe ich mir Ihr neuestes Buch "Metan" beim Buchversand Zweitausendeins gekauft. Und gelesen.

Ich habe schon viele Bücher gelesen, doch bei keiner Lektüre habe ich mich dermaßen geärgert, wie bei diesem Buch.

Was sollen diese achtzig Seiten bedruckten Papieres darstellen?
Jedenfalls keinen Roman, keine "knallhart recherchierte" Sci-Fi-Geschichte einer "Verstrickung kosmischen Ausmaßes" wie Zweitausendeins vollmundig verspricht.
Ihr Verlag behauptet sogar, das Buch sei "spannend geschrieben", "zwingend recherchiert" - was bedeutet in diesem Falle "zwingend"? - "mit eindrucksvollen Fotos versehen".

Dann habe ich ein anderes Buch gelesen! Denn von Spannung ist weit und breit keine Spur. Und nach Recherche liest sich kein einziger Satz. Vielmehr hat man den Eindruck, dass sie Leuten der Zeitgeschichte selbst Ausgedachtes erleben und sagen lassen.

Ich vermute, dass Sie und Ihr Partner Kracht sich bei diesem Werk an von Däniken orientieren wollten. Das ist misslungen! Sie lassen, jedenfalls bei "Metan", jegliches handwerkliches Können vermissen.

Egal, ob ersonnen, oder die Tatsachen beschrieben - als Leser hat man ein Recht auf gut geschriebene Information, bzw. Unterhaltung.
Beides fehlt Ihren Texten vollkommen.

Schauen Sie sich noch mal die Gesichter der Menschen auf den abgedruckten Fotos an. So leer, nichtssagend und öde, diese Leute - und darunter sind ja wohl Sie selbst und Ihr Partner, in die Kamera schauen, so ist das gesamte Buch.

Es ist eine Frechheit des Verlages, so einen handwerklichen Murks zu drucken, und eine ebensolche Unverfrorenheit von Zweitausendeins dies den Lesern anzubieten.

Sie dürfen Ihre Leser mit Ihren Büchern überall hin entführen - es muss nur gut gemacht sein. Und davon sind Sie mit "Metan" so weit entfernt, wie die Erde von Iapetus.

Gruß
Rolf Ronck

antek am Dienstag, 13 March 2007, 12:52 Uhr:
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Jens Thiel am Dienstag, 13 March 2007, 15:44 Uhr:
Herr Ronck, was Sie doch für eine schöne und lehrreiche Website haben. Herr antek hatte sich ja bereits erlaubt Ihren überaus gedankenreichen Disclaimer zu zitieren.
Warum nur lassen Sie das den Leser Ihrer ebenso überaus gedankenreichen Rezension denn nicht wissen? Er hätte so sicher noch viel mehr Freude an ihr.

Rolf Ronck am Dienstag, 13 March 2007, 16:42 Uhr:
Herr Thiel,
tut mir leid, aber der gute Herr antek hat nicht
MEINEN Disclaimer zitiert. Brille putzen und noch mal genau hinsehen hilft vielleicht.
Zu Ihren Bemerkungen kann ich nur sagen: Hätten Sie mal selbst nachgeschaut, wäre Ihnen dieser Fauxpas nicht passiert.
Und noch was: Wenn meine Kritik Herrn Niermann schmerzen sollte, wieso heulen dann Sie?

Besucher Nr. 40 der Homepage von Rolf Ronck am Dienstag, 13 March 2007, 16:58 Uhr:
"Hier noch ein wichtiger Hinweis: VORSICHT!!! SUCHTGEFAHR!!!"

"Vor drei Jahren pflanzte er zum ersten mal einen Zucchinisteckling. Obwohl er und seine Frau feststellten, dass ihnen die Selbstgezogenen ebensowenig schmeckten wie die Gekauften, hatte er von da an jedes Jahr Zucchini im Garten. Das hatte aber auch einen besonderen Grund. Und der hieß Beate Kessler.
Zweinundsiebzig Kilo Gewicht, verteilt auf hundertsiebzig Zentimetern Körperlänge. Kastanienbraune Haare und zwei Augen wie Smaragde. Dazu eine Figur, die Bertholds angerostetes Buchhalterherz aus dem Rhythmus brachte. Aber das war noch nicht alles. Beate Kessler wohnte direkt nebenan, war Witwe und – sie liebte Zucchini. (...)"
Aus: "Zucchini" von Rolf Ronck

Rolf Ronck am Dienstag, 13 March 2007, 17:32 Uhr:
Na, also! Geht doch!
Lesen Sie ruhig weiter. Es wird Ihnen nicht schaden. Und vielen Dank dafür, dass Sie ein bisschen Werbung für meine website www.rolf-ronck.de machen.

erik am Dienstag, 13 March 2007, 18:45 Uhr:
Na Rolf, noch nicht gemerkt das Du hier auf der falschen Veranstaltung bist...
Schau doch mal hier: www.geschichtennetz.de

Christian Kracht am Dienstag, 13 March 2007, 19:48 Uhr:
Sehr geehrter Herr Ronck,

Sie stehen mit Ihrer - zum Teil berechtigten - Kritik an Ingo Niermanns und meinem Buch "Metan" nicht alleine; der Literaturkritiker der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, Volker Weidermann, sieht es ganz aehnlich:
http://www.watchberlin.de/vipo/portal/watchberlin_video_61986

antek am Dienstag, 13 March 2007, 20:39 Uhr:
MÄRZ

Körpereinsatz
Der März bringt Leben auf die Felder

Der nahe Lenz - man spürt ihn schon

Es regt sich was in Flur und Wälder

Zuteil wird uns bald reicher Lohn

Für das lange Warten

Mein Rücken schmerzt auch schon

Denk' ich an meinen Garten

ROLF RONK

Rolf Ronck am Mittwoch, 14 March 2007, 16:10 Uhr:
Danke Herr Kracht für Ihre Ehrlichkeit.

Christian Kracht am Mittwoch, 14 March 2007, 18:31 Uhr:
Danke Herr Ronk fuer Ihre Kritik & Ihren Dank.

Ingo Niermann am Mittwoch, 14 March 2007, 19:15 Uhr:
Danke an alle Freunde und Feinde des Metans.

Christian Kracht am Mittwoch, 14 March 2007, 19:35 Uhr:
Hier ein weiterer Mensch, der bereits jetzt schon methanisiert ist:
http://www.lebensrausch.com/content/thm_ksp_buecher/detail.php?nr=16367&sid=f0f2532e397c5199bc5a02a80f1925ac

Anders Adebahr am Freitag, 16 March 2007, 11:15 Uhr:
Oh mein Gott, Danke Herr Kracht, nachdem ich eben fast schon gelangweilt war, bin ich jetzt auch methanisiert. Und konnte das Essen von Menschenfleisch vermeiden.

Christian Kracht am Freitag, 16 March 2007, 19:21 Uhr:
Wir dachten, mit gegenseitiger Respekts- und Dankesbezeugung sei nun alles vorbei mit Ralf Ronck. Nein, ein anderer, rauherer Ton weht aber nun durch den Brief, den Leser Ronck an Rogner & Bernhard - den Verlag des Buches "Metan" - gesendet hat. Leser Ronck verlangt von der ueberaus hoeflichen und sehr intelligenten Verlegerin des Buches, Frau von Rauch, sein Geld zurueck, genauer, 14 Euro 90.

Hier sein Brief.

Sehr geehrte Frau von Rauch,

wie viele Bücher ich im Laufe meines Lebens bereits gelesen habe, vermag ich nicht zu sagen, aber eines weiß ich genau: noch niemals habe ich mich über ein Buch so geärgert, wie über dieses Machwerk namens "Metan"!

Was soll das sein? Eine "knallhart recherchierte" Sci-Fi-Story über eine "Verstrickung kosmischen Ausmaßes"?

Meiner Meinung nach eine butterweich ausgedachte Verworrenheit über krampfhaft -- von hinten durch die Brust ins Auge -- verknüpfte Lächerlichkeiten */komischen /*Ausmaßes!

Wenn diese beiden "Möchtegern von Dänikens" geglaubt haben, sie wären die Nachfolger des cleveren Phantasten Erich von Däniken, so kann man ihnen nur bescheinigen, dass sie mit "Metan" nur einen Furz losgelassen haben.

Und wie jeder Darmwind, so wird sich auch der Kracht-Niermann-Wind in unserer Lufthülle verflüchtigen. Und das ist auch gut so!

Dieses abstruse Geschreibe ist weder spannend, noch informativ, noch unterhaltend -- es ist nur ärgerlich. Ärgerlich deshalb, weil man dafür auch noch 14Euro90 zahlen muss.

Ich kann nicht verstehen, wie diese Herrschaften es angestellt haben, für ihre geistigen Blähungen einen Verlag zu finden.

Wenn man Leser für seine Ideen begeistern will, ist der Phantasie keine Grenze gesetzt.

Es gibt nur eine Bedingung, die der Schreiber erfüllen muss -- er muss seinen Leser unterhalten -- er muss ein handwerkliches Topprodukt abliefern. Und dabei muss ein Verlag die Kontrollinstanz sein. In diesem Falle haben Kracht, Niermann und der Verlag Rogner & Bernhard total versagt. Und Ihr Partner -- Zweitausendeins -- hat mir ein miserables
Produkt offeriert -- und ich bin darauf hereingefallen.

Es geht nicht um einen Roman, der mir nicht gefallen hätte, es geht nicht um ein Sachbuch, mit dessen Aussagen ich nicht einverstanden wäre.

Es geht darum, dass Metan schlicht und ergreifend literarischer Müll ist! Von vorne bis hinten verquast und unintelligent zusammengeschustert.

Eine Aneinanderreihung von Langweiligkeiten. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Behauptungen reine Fiktion sind, oder teilweise der Wahrheit entsprechen und von den Autoren weitergesponnen wurden. Wenn es gut geschrieben ist, ist es gute Unterhaltung und ihr Geld wert.

Es geht um die Art und Weise, um das handwerkliche Können. Es ist nicht vorhanden, sodass beim Lesen Langeweile und am Ende Ärger aufkommen.

Und weil das Produkt "Metan" schriftstellerischer Ausschuss ist,
verlange ich mein Geld zurück!

Teilen Sie mir bitte mit, an welche Adresse ich das Buch zurücksenden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Rolf Ronck

Christian Kracht am Freitag, 16 March 2007, 19:24 Uhr:
Ich schrieb oben "Ralf Ronck". Leser Ronck heisst natuerlich "Rolf Ronck". Ich bitte um Entschuldigung.

EN am Samstag, 17 March 2007, 07:43 Uhr:
Lieber Rolf, ich kaufe Dir das Buch ab. Ich zahle Dir 20 € falls Du es mit Deiner o.g. Kritik versiehst und es signierst .... (Kein Scherz!)

s.roenneke am Samstag, 17 March 2007, 09:40 Uhr:
Wenn dies eine Komödie wäre, dann wäre letzeres der Deus ex Machina.
Vielen Dank.

Rolf Ronck am Samstag, 17 March 2007, 13:09 Uhr:
Sehr geehrter Herr Kracht,
ich muss folgendes richtig stellen:
Meine Mail an Frau von Rauch ging zeitgleich mit der Mail an Sie, Ihren Partner und Zweitausendeins raus.
Der "rauere Ton" ist meiner damaligen Verärgerung zuzuschreiben. Ich habe NICHT "nachgetreten"! Und ich habe nicht die Absicht, dies in Zukunft zu tun. Ich bitte diejenigen, die etwas mit mir zu besprechen haben, dies per Mail direkt mit mir unter - rolf.ronck@t-online.de - zu tun.

Alex am Samstag, 17 March 2007, 19:10 Uhr:
NEIN!
AUSZIEHEN
AUSZIEHEN AUSZIEHEN!

TRIBUNAL!
TRIBUNAL!
TRIBUNAL!
Ö fentlichkeit wem Öffentlichkeit zusteht.
RUFT DIE JAKOBINER!

Aber lieber Christian, lieber Ingo mal im Vertrauen: ...den Rolf habt ihr doch auch erfunden oder?

Christian Kracht am Montag, 19 March 2007, 06:14 Uhr:
Sehr geehrter Herr Ronck,
heute Abend, bei der Weltpremiere von "Metan" in Zuerich bekommt fast niemand Geld zurueck, obwohl es 85 Schweizer Franken Eintritt kostet: http://www.schauspielhaus.ch/www/107_430.asp?PlayID=303

Cornelius Hummel am Montag, 19 March 2007, 10:48 Uhr:
Das Perfide ist ja, dass die Kritik an der Sache des Metans per se nur von denjenigen kommen kann, die bereits hochgradig methanisiert sind und sie somit mit ihrer Wortgewalt ins Leere laufen. Ja, nicht einmal zu den wahrhaftigen Feinden zu zählen sind. Wessen Erinnerung nun das Pamphlet des "Irony is over" hervorzubringen vermag, ist nicht allein mit dem sich dabei einstellenden wohligen, aber nicht zu ortenden Gefühl.

Rolf Ronck am Montag, 19 March 2007, 16:36 Uhr:
Sehr geehrter Herr Kracht,
wer dafür 85 Fränkli ausgibt, ist entweder
- anhnungslos oder
- total gasig oder
- verlangt unter Androhung von Gewalt sein Geld zurück
Ãœbrigens: Sie schreiben "fast niemand". Wissen Sie schon, wer diese Ausnahme ist?

X am Montag, 19 March 2007, 19:37 Uhr:
[Ich habe mir erlaubt, diesen Kommentar angesichts grober Beleidigungen und eklatantem Mangel an Eleganz zu löschen und bitte seinen anonymen Autor, sollte er noch einmal hier vorbeischauen, sich künftig zu benehmen. Auf die im Torso dieser Löschleiche weiterhin verlinkte, gelungene Homepage von Herrn Ronck wurde ohnehin schon dreizehn Druckseiten weiter oben in diesem Thread hingewiesen. Merci. Jens Thiel]

Rolf Ronck am Dienstag, 20 March 2007, 16:39 Uhr:
Falls jemand meint, mir hier beistehen zu müssen, finde ich das sehr nett. Aber ich bitte darum, ein gewisses Maß an Anstand zu wahren. Denn mit einer nicht lesbaren Meinungsäußerung ist niemandem gedient.

Jens Thiel am Dienstag, 20 March 2007, 19:18 Uhr:
Keine Sorge Herr Ronck, ich stehe Ihnen schon nicht bei. Ich versuche nur halbwegs Ordnung zu halten.

antek am Dienstag, 20 March 2007, 19:26 Uhr:
hilfe...

Rolf Ronck am Dienstag, 20 March 2007, 20:18 Uhr:
Antek sucht seinen Frantek...
oder wobei braucht er Hilfe? geht's ihm nicht gut? oder wie oder was?

Christian Kracht am Donnerstag, 22 March 2007, 19:11 Uhr:
Sehr geehrter Herr Ronk,
bitte kaufen Sie doch am kommenden Samstag die FAZ. Es wird Sie ueberraschen und auch freuen, denke ich.

Christian Kracht am Donnerstag, 22 March 2007, 19:15 Uhr:
Ich meine natuerlich, dass Sie bitte Ihren Zaehler, der jetzt auf "136" steht, genau beobachten.
Kisses ins Saarland,
Christian Kracht

alex am Donnerstag, 22 March 2007, 20:34 Uhr:
Lieber Ingo,
wie läuft die Lesereise, was sagt das Publikum und l.b.n.l. wer ist eigentlich Katharina Koppenwallner?

Alles Gute und viel Erfolg weiterhin.
Alexander

Friedrich Brus am Freitag, 23 March 2007, 09:42 Uhr:
Vielen Dank für eine denkwürdige Lesung in Köln. Ich werde mich bei der Kultusministerkonferenz vielleicht sogar entschieden dafür einsetzen, dass "Metan" zur Pflichtlektüre in deutschen Schulen wird. Haben Sie gestern die Wissensrubrik der Süddeutschen Zeitung gelesen? Es ist natürlich auch noch alles war. Erschütternd!

EN am Freitag, 23 March 2007, 11:42 Uhr:
hallo rolf. was ist nun mit deiner "metan" ausgabe?
sind 20 Euro zu wenig? jetzt wo du in kürze unsterblich wirst, erhöhe ich mein angebot auf 25 Euro!

Jens Thiel am Freitag, 23 March 2007, 12:20 Uhr:
Ja, was ist mit dem Buch von Herrn Ronck? Am vergangenen Sonntag bot ich ihm in einer Mail an, 22 Euro dafür zu zahlen. Herr Ronck bat um ein paar Tage Bedenkzeit. Nun sind es gar schon 25 Euro.
Herr Ronck: Stellen Sie Ihr "Metan" doch auf eBay ein. Die Zeit ist günstig - morgen sind Sie und Ihr Schicksal in der FAZ dokumentiert und ich verspreche Ihnen, wir machten hier auf Minusvisionen.de und an anderen Orten auch schwungvoll Werbung für Ihre Auktion.
Dann müssten Sie sich auch nicht weiter mit dem Verlag streiten - und hätten sogar noch Geld verdient. Mindestens zehn Euro für Ihre sichtlichen Mühen sind zunächst nicht viel, aber wer weiß, wieviele Methanisierte sich für Ihr Exemplar erwärmten..

Bedröhnter Dreschebär am Freitag, 23 March 2007, 14:16 Uhr:
ÖCH WÖLL METHAN. GANZ VÖL METHAN! HONGÖR!

Rolf Ronck am Freitag, 23 March 2007, 17:04 Uhr:
Wenn das keine Liebe ist?!
Die Herren Kracht, Niedling und Thiel sind mir gegenüber dermaßen fürsorglich, dass es mir langsam unheimlich wird.
Also, ok, morgen kaufe ich mir die FAZ und lass mich überraschen. Danach werde ich meinen Zähler nicht mehr aus den Augen lassen.
Meinen neuen Freunden Niedling und Thiel sei gesagt, dass ich mir fast sicher bin, mein Buch an Zweitausendeins zurückzusenden. Denn ohne deren Katalog hätte das alles hier gar nicht stattgefunden. Von denen kriege ich zwar nur eine Gutschrift über 14,90, aber dafür lasse ich mir die neueste CD von Paul Anka schicken, kauf mir im ALDI 'ne Flasche Bourbon und mach mir 'nen netten Abend.
Da ich in meinem Job als Glasmaler im Weltkultur-Erbe Völklinger Hütte recht erfolgreich bin, kann ich die 10 Euro Miese bei diesem Deal gut verkraften.
Die Idee mit ebay ist zwar sehr reizvoll, aber ich fürchte, den Stress, den eine Auktion mit sich bringt, hält mein schwaches Herz - trotz Beta-Blocker - nicht aus.

alias am Freitag, 23 March 2007, 18:48 Uhr:
Rolf Ronck (R. Rüdiger Ringelroth)

http://www.storyparadies.de/autor/Rolf_Ronck/2539

also dann mal Butter bei die Fische: am Freitag, 23 March 2007, 18:54 Uhr:
Lieber Randy, ich finde es schlimm, was da an Schmutz über euch ausgegossen wird.
Aus deinem Heimatland ist doch auch viel Gutes gekommen, das wird, meiner Meinung nach, völlig vergessen.
Das Internet, zum Beispiel. Oder die Beach Boys. Und Cola und Hamburger sind doch nichts Schlechtes. Ganz zu schweigen von den schönen Filmen aus Hollywood. Und die vielen tollen Sitcoms im Fernsehen. Ich liebe Tim Allen und sein "Hör mal wer da hämmert". Was wären unsere Radiosender ohne Madonna und Michael Jackson? Was wären unsere Literaturverlage ohne Michael Crichton, John Grisham und Stephen King? Wir hätten ja noch nicht einmal elektrisches Licht, hätte es euren Thomas Alva Edison nicht gegeben.
Deutschland liefe heute vielleicht noch in braunen Hemden herum, wenn euer General Eisenhower nicht gewesen wäre.
Aber, wie das so ist mit der Menschheit. Sie ist oft böse und ungerecht, und trampelt noch auf denen herum, die schon am Boden liegen.
Also, lieber Randy, nichts für ungut. Du bist und bleibst mein Freund, auch wenn du Amerikaner bist. Du kannst ja nichts dafür.
Gruß an die Familie und merry Xmas
Dein german friend Rolf

@ Rolf Ronck

... da scheinen aber alpha BETA und gamma geblockt gewesen zu sein mein lieber Herr Ronck.

EN am Freitag, 23 March 2007, 19:05 Uhr:
... 50 Euro + eine Flasche Bourbon.

alex am Freitag, 23 March 2007, 20:32 Uhr:
51 Euro und 200 Gramm Bourbon-Vanille

Rolf Ronck am Samstag, 24 March 2007, 15:59 Uhr:
ICH HABE ES DIE GANZE ZEIT ÜBER BEFÜRCHTET - UND NUN IST ES GESCHEHEN! ICH, ROLF, 17. VON 99 AVATAREN DER METHANISIERUNG BIN ENTDECKT UND ÜBERFÜHRT! SOMIT IST MEINE AUFGABE AUF TERRA BEENDET, DA ICH SEIT DEM FAZ-ARTIKEL NICHT MEHR UNERKANNT UND UNGESTÖRT DEM METHANGETÜM DIENEN KANN. DIE ÜBRIGEN 98 KOLLEGEN MÜSEN AB SOFORT ALLEINE KLAR KOMMEN.
ABER ICH SAGE EUCH: EGAL OB ZUCCHINI ODER BLÄTTERTEIG, EGAL OB PATRICK HERNANDEZ ODER ROGER CICERO - DER TAG WIRD KOMMEN, DA MAN EUCH ELENDEN METHANVERWEIGERERN DAS LICHTLEIN AUSBLÄST!
EL FLATO WIRD EUCH DURCHSTRÖMEN, UND DANN WERDET IHR EINS SEIN MIT DER MACHT!
OPTIMISTEN KÖNNEN'S JA MAL MIT LUFTANHALTEN, ODER EINEM TAUCHGANG IM NÄCHSTEN BAGGERSEE VERSUCHEN - WER'S LANGE GENUG AUSHÄLT, HAT GUTE CHANCEN DAS UNWEIGERLICHE HINAUSZUSCHIEBEN.
ABER SEID DOCH MAL EHRLICH, WENIGSTENS DIESES EINE MAL; BEINAHE JEDER VON EUCH HAT DOCH BEREITS KONTAKT ZUM GETÜM GEHABT! LEUGNEN IST ZWECKLOS! IHR HABT EUCH, FÜR JEDEN KENNER DEUTLICH WAHRNEHMBAR, SELBST ENTLARVT! DIE BETREFFENDEN MÃœSSEN NÄMLICH BEIM LESEN, SCHREIBEN, AUTOFAHREN, TV-GLOTZEN AUGENGLÄSER TRAGEN! DIE AUGEN REAGIEREN NOCH VOR ALLEN ANDEREN KÖRPERTEILEN AUF DIE BEGINNENDE METHANISIERUNG.
MIR GEGENÜBER BRAUCHT IHR EUCH DESWEGEN NICHT ZU SCHÄMEN, DENN IRGENDWANN IST JEDER DRAN!
ABER NUN GENUG PALAVERT - ICH VERDUFTE JETZT!
WIR SEHEN UNS IN DER NEUEN WELT!
UND DENKT DRAN: WE'RE BORN TO BE METANIZED!

Christian Kracht am Samstag, 24 March 2007, 18:40 Uhr:
Wir haben es die ganze Zeit vermutet, o Avatar. Aber das Sie schon so weit sind, haben wir nicht gewusst.

EN am Samstag, 24 March 2007, 18:45 Uhr:
Angenehmen Flug!

Fister NEUHEIT am Samstag, 24 March 2007, 19:26 Uhr:
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Darreichungsform und Inhalt Teilbare Tabletten Packungen mit 20 (N1) und 40 (N2) Tabletten

METHANBLOCK Hydrochlorid, Methanphenidathydrochlorid USP ist als agressives Abwehrinstrument für das zentral-nervöse, methankoitente System (ZMS) als Tabletten von 5, 10 und 20 mg für die mündliche Aufnahme verfügbar; METHANBLOCK steht zur mündlichen Aufnahme als Langzeit- Freigabe- Tablette von 20 mg zur Verfügung.
Methanphenidathydrochlorid ist Methan-a- Phenyl-2- piperidineacetate Hydrochlorid und seine strukturelle Formel ist:

Methanphenidathydrochlorid

USP ist ein weisses, geruchloses, feines Kristallpulver. Seine Reaktion auf Lackmus ist sauer. Es ist in Wasser und in Methanol leicht löslich, löslich in Alkohol und leicht löslich in Chloroform und in Aceton. Sein molekulares Gewicht ist 269.77.

Sonstige Bestandteile.

Laktose-Monohydrat, Magnesiumstearat, Talkum, Tricalciumphosphat, Weizenstärke, Gelatine.
Zutaten. METHANBLOCK Tabletten: D&C Gelb Nr. 10 (5-mg und 20-mg Tabletten), FD&C Grün Nr. 3 (10-mg Tabletten), sowie
Laktose, Magnesiumstearat, Polyethylene Glykol, Stärke (5-mg und 10-mg Tabletten), Saccharose, Talkum und Tragacanth (20-mg Tabletten).

Klinische Pharmakologie
Der Wirkstoff Methanphenidat gehört zur Substanzklasse der agressiven Abwehrinstrumente für das zentral-nervöse, methankoitente System (ZMS)
Der tatsächliche Wirkmechanismus im Menschen wird tatsächlich nicht völlig verstanden, aber METHANBLOCK löst vermutlich im Gehirnstamm und im Cortex eine Erregung aus, um seine Metahanabwerende Wirkung zu produzieren.

Es gibt weder bestimmten Beweise, die eindeutig den Mechanismus belegen, durch den METHANBLOCK seine abwehrspezifische Wirkung vollzieht, noch gibt es überzeugende Beweise bezüglich der Art, wie diese Wirkungen mit dem zentralen nervösen Nervensystem zusammenspielen.

METHANBLOCK in den SR Tabletten ist langsam, wird aber ebenso ausgiebig aufgenommen, wie bei den standardmäßigen Tabletten.

mecha am Samstag, 12 May 2007, 23:15 Uhr:
Herr Kracht,
lassen Sie den [...] . Wir warten auf den neuen D-Roman.

Danke

Stefanie Roenneke am Sonntag, 13 May 2007, 09:51 Uhr:
Es ist Ihre Meinung. Es ist Ihre Hoffnung. Nur, warum so böse? Ich bitte das zu unterbinden, sofern dabei nicht konstruktiv auf "Metan" rekurriert wird. Aus diesem Grund heute nur eine kleine Änderung.